wir wüssten nicht wer wir sind, wohin wir gingen, bla bla.
nach diesen letzten paar tagen weiß ich,
es ist jetzt absolut nichts mehr von mir übrig.
ich bin irgendwie ein niemand,
der in den überresten von mir lebt.
du willst das mit d verstehen?
ich weiß nicht, ob das geht.
ich hab es schon versucht zu erklären, schon oft.
aber, L. hat gestern ganz gut meine situation in worte gefasst:
"Du bist irgendwie jemand der sehr offen ist und gerne diskutiert und jemanden braucht, der eine feste meinung hat. Du bist irgendwie immer so existent, so da, so im leben, auch wenn du deine depressionen hast, du bist immer präsent. er ist jemand, der so schüchtern und so schwach und so bedürftig ist, das du ihn nicht ertragen kannst. es ist so als würdest du dich um ein kleines kind kümmern, das du führen musst, und du willst jemanden mit dem du teilen kannst, nehmen und geben, aber du gibst ihm nur, er gibt dir nichts wertvolles. nichts was du brauchst. lieben tut er nur die idee, eine
als sie das so gesagt hat, wusste ich das sie recht hat.
verstehst du es einigermaßen?
wenigstens ein bisschen?
meine letzten paar tage waren die hölle,
einfach schrecklich,
ich war noch nie so einsam.
irgendwie hatten wir keinen kontakt
und ich war allein
bis samstag, und jetzt gehts mir okay.
okay.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen